Üblicherweise vermeiden Teammitglieder so lange wie möglich, latent vorhandene oder verdeckten Konflikte offen auszutragen. Aufkommender Ärger und Unstimmigkeiten widersprechen dem Wunsch nach einem harmonischen Arbeitsklima und führen in eine Abwärtsspirale aus Unsicherheit und negativer Aggressivität.

Aber auch Konflikte gehören zur Normalität der Arbeitswelt.
Woran es unter Kolleginnen/Kollegen oder in Teams oft fehlt, ist eine gesunde Streitkultur, bei der abweichende Meinungen und negative Gefühle auf angemessene Weise aufeinander treffen und verhandelt werden können.

Durch die Einschaltung einer kompetenten, allparteilichen und geduldigen Konfliktmoderation kann auch bei verhärteten Fronten durchaus eine Einigung oder eine Alternativlösung erzielt werden, mit der alle Beteiligten leben können.

Es kann auch darum gehen, den zerstrittenen Personen dabei zu helfen, zu einer respektvollen Ebene des Umgangs (zurück) zu finden. Dazu müssen unterdrückte oder festgefahrene Dialoge in Gang gebracht und destruktive Eskalationen verhindert werden.

Das wichtigste Ziel einer Konfliktbearbeitung ist meistens die Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit des Teams. Wenn sich außerdem das Arbeitsklima verbessert, ist das nicht nur gesünder sondern wirkt sich auch günstig auf die Arbeitsqualität und die Außenwirkung der Einrichtung aus.

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