Ein Team ist eine Gruppe von Menschen, die in einem Organisationskontext kooperativ Aufgaben erledigt. Soweit die Theorie - wie aber erreicht man eine gute Kooperation in der Praxis? Ist das eine Frage der richtigen Personalauswahl oder das Ergebnis von sozialen Lernprozessen?

Besteht ferner der Sinn von Teamsupervision darin, dass dort schwache und unfähige Teams zu "Dreamteams" mutieren?
Nein, es sind eher fähige und erfolgreiche Teams, die Teamsupervision für sich in Anspruch nehmen und nutzen.

Interne Dienstbesprechungen und Meetings werden oft vom "Tagesgeschäft" beherrscht. Teamsupervision geht darüber hinaus und ermöglicht mit externer Hilfe klärende Blicke auf Dinge, die sonst allzuoft untergehen:

die Arbeitsstrukturen: Ziele, Aufgaben- und Zuständigkeitsverteilung, Ablauforganisation, Qualitätsstandards, Kommunikationskanäle und -regeln, Entscheidungsprozesse...

die Arbeitsbeziehungen: Hierarchie, Rollen, Umgangsformen, Nähe-Distanz, Vertrauen, Wertschätzung...
Vielleicht sind auch Konflikte aufzulösen - diese müssen aber nicht vorliegen.

In der Teamsupervision arbeitet ein Team mit professioneller Unterstützung an eigenen Themen und Zielen. Diese werden nicht von außen vorgegeben.

Da es bei Teamsupervision fast immer auch um Fragen der Abstimmung und Steuerung geht, ist es sinnvoll, die jeweilige Leitung mindestens zeitweise einzubeziehen.


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